Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe – die Zukunft der Energie
Im
Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing hat die
Bayerische Staatsregierung die Aktivitäten rund um die
Nachwachsenden Rohstoffe in Bayern gebündelt. Ziel ist die
Unterstützung des verstärkten Einsatzes Nachwachsender
Rohstoffe durch grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung,
Entwicklung und Erprobung, Technologie- und Wissenstransfer,
Markterschließung, Projektbeurteilung sowie durch den Vollzug von
Förderprogrammen. Im Kompetenzzentrum für Nachwachsende
Rohstoffe arbeiten daher drei organisatorisch voneinander
unabhängige Einrichtungen eng zusammen, die ein jeweils
spezifisches Aufgabenprofil besitzen, um die genannten Ziele unter
Ausnutzung der entstehenden Synergieeffekte möglichst produktiv zu
erreichen.
Kompetenzzentrum für
Nachwachsende Rohstoffe
Schulgasse 18, 94315 Straubing
www.konaro.bayern.de
Das Wissenschaftszentrum
Das Wissenschaftszentrum Straubing
ist ein Forschungsinstitut, das sich primär mit Nachwachsenden Rohstoffen und
Biogenen Reststoffen beschäftigt. Hier werden Möglichkeiten und Wege erforscht
und untersucht, die auf lange Zeit fossile Rohstoffe auf nachhaltiger,
umweltschonender Basis ersetzen sollen und auch werden. Das
Wissenschaftszentrum ist im Bereich des Bayerischen Staatsministeriums für
Wissenschaft, Forschung und Kunst angesiedelt und widmet sich der Forschung und
Lehre bzgl. der gesamten Wertschöpfungskette von Nachwachsenden Rohstoffen. Der
Schwerpunkt liegt hierbei vor allem bei der Grundlagenforschung. Es wird sowohl
die energetische Nutzung, als auch die stoffliche Verwertung näher analysiert.
Die Lehrstühle und Fachgebiete der
beteiligten fünf Hochschulen (Technischen Universität München,
Fachhochschule Weihenstephan, Universität Regensburg, Hochschule Deggendorf und
Hochschule Regensburg)
decken inhaltlich ein breites Spektrum an naturwissenschaftlichen, technischen,
ökonomischen und ökologischen Kompetenzen im Themenfeld der Nachwachsenden
Rohstoffe ab. Aufgrund des branchen- und disziplinenübergreifenden Charakters
von Nachwachsenden Rohstoffen arbeiten am Wissenschaftszentrum Straubing
Vertreter verschiedener Fachdisziplinen eng zusammen.
Derzeit sind folgende Lehrstühle und Professuren am
Wissenschaftszentrum in Straubing etabliert:
Lehrstuhl für Rohstoff- und
Energietechnologie (TU München)
Lehrstuhl für Chemie Biogener
Rohstoffe (TU München)
Professur für Marketing und
Management Nachwachsender Rohstoffe (FH Weihenstephan)
Professur für Ökonomie
Nachwachsender Rohstoffe (FH Weihenstephan)
Professur für Geothermische
Energiesysteme (Hochschule Deggendorf)
Selbstverständlich zählt auch die
akademische Ausbildung zu den Aufgaben. Diese erfolgt im Rahmen von Diplom- und
Masterarbeiten, Masterausbildung, Promotionen und Habilitationen. Der
Masterstudiengang Nachwachsende Rohstoffe beschäftigt sich z. B. mit der
Züchtung besonders ertragreicher Ölpflanzen und schnell wachsender Bäume über
Anbau und Ernte biogener Energieträger bis hin zu ihrer Verwertung und zum
Marketing der fertigen Produkte.
Gründungsdirektor: Prof. Dr.-Ing. Martin
Faulstich
www.wz-straubing.de
Aktuelle Pressemeldung
"Masterstudiengang Nachwachsende Rohstoffe der TU München und der FH
Weihenstephan: Der neue Masterstudiengang am Wissenschaftszentrum Straubing
geht in die zweite Runde"
"Wissenschaftszentrum Straubing untersucht Bioraffinerien" (PDF 0,5 MB)
"Professor Dr. Sieber beginnt seinen Lehrstuhl der TU München im Wissenschaftszentrum Straubing aufzubauen " (PDF 0,1 MB)
"Büro des Umweltcluster Bayern im Wissenschaftszentrum Straubing eröffnet" (PDF 0,1 MB)
Das Technologie- und Förderzentrum
Das
Technologie- und Förderzentrum ist eine eigenständige
Institution des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft
und Forsten.
Die Tätigkeit erstreckt sich insbesondere auf:
•
die Weiterentwicklung der Produktionstechnik und der züchterischen
Bearbeitung neuer Rohstoffpflanzen zur energetischen und stofflichen
Nutzung,
• die Anlage und Auswertung von pflanzenbaulichen Exaktversuchen sowie die Durchführung von Modellvorhaben,
•
die Weiterentwicklung und Erprobung von Technologien und Verfahren zur
Bereitstellung und Nutzung Nachwachsender Energieträger und
Rohstoffe vor allem im ländlichen Raum,
• die Fachberatung von Landwirtschaft, Unternehmen, Politik und Administration,
• die Demonstration, Ausstellung und Schulung sowie
• die Bewilligung von Fördermaßnahmen für die energetische und stoffliche Nutzung von Biomasse.
Ansprechpartner:
Leiter: Dr. Bernhard Widmann
Telefon +49 (0) 9421/300-212
C.A.R.M.E.N. e.V.
C.A.R.M.E.N.
e.V. (Centrales Agrar-Rohstoff- Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk)
ist ein privatwirtschaftlich organisierter gemeinnütziger Verein,
der im Jahre 1992 durch die Initiative des Freistaats Bayern
gegründet wurde.
C.A.R.M.E.N. e.V. obliegt unter anderem:
• die Sammlung, Aufbereitung und Auswertung von Informationen über
die Nutzung und Nutzungsmöglichkeiten Nachwachsender Rohstoffe,
• der Informationstransfer durch Beratung, Schulung und Ausbildung,
•
Öffentlichkeitsarbeit für die Nachwachsenden Rohstoffe durch
Broschüren, Veranstaltungen, Messen und Ausstellungen,
• die Erstellung von speziellen Analysen als Entscheidungshilfe,
• die Initiierung und Koordination von Demonstrationsvorhaben,
• die Bewertung und Evaluierung von Vorhaben, Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Nutzung Nachwachsender Rohstoffe.
Ansprechpartner:
Geschäftsführer: Werner Döller
Telefon +49 (0) 9421/960-300







