Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Bayern 2000, 2005 bis 2011; Kreisfreie Städte und Landkreise, Regierungsbezirke, Regionen, Arbeitsmarktregionen

Niederbayerns Kreise liegen vorn

Wirtschaftswachstum 2000 bis 2011 in Bayern

Auch die Kreise in der Oberpfalz und in Schwaben wachsen überdurchschnittlich.
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen im Jahr 2011 in den kreisfreien Städten und Landkreisen Niederbayerns im Durchschnitt um 44,0 Prozent höher als im Jahr 2000. Damit verzeichneten die niederbayerischen Kreise das stärkste Wirtschaftswachstum, es folgen die kreisfreien Städte und Landkreise der Oberpfalz und Schwabens, deren Bruttoinlandsprodukt 2011 um 38,5 bzw. 35,0 Prozent über dem Niveau des Jahres 2000 lag. Bayernweit nahm das BIP in jeweiligen Preisen im selben Zeitraum um 33,2 Prozent zu. Dabei wuchsen die Landkreise mit einer Zunahme um 34,5 Prozent etwas stärker als die kreisfreien Städte mit 31,6 Prozent. In den einzelnen Kreisen war das Wirtschaftswachstum im Landkreis Dingolfing-Landau mit 98,8 Prozent am höchsten. Es folgen Ingolstadt mit 95,9 Prozent und der Landkreis Pfaffen-hofen a. d. Ilm mit 90,9 Prozent.


Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen in Bayern von 2000 bis 2011 um 33,2 Prozent. Die nun vorliegenden Ergebnisse auf der Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise las-sen eine regional differenzierte Betrachtung zu. Am stärksten war demnach das Wirt-schaftswachstum mit 44,0 Prozent in den Kreisen des Regierungsbezirks Niederbayern. Es folgen die Oberpfalz (+38,5 Prozent) und Schwaben (+35,0 Prozent). Unterhalb des ge-samtbayerischen Wirtschaftswachstums blieben vor allem Mittelfranken (+29,8 Prozent) so-wie Oberfranken (+28,7 Prozent). In den einzelnen Kreisen selbst war das Wirtschafts-wachstum im Landkreis Dingolfing-Landau mit 98,8 Prozent, Ingolstadt mit 95,9 Prozent sowie dem Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm mit 90,9 Prozent am höchsten. Diese Kreise liegen weit vor der auf Platz 4 befindlichen Stadt Coburg, das auf eine Zunahme von 66,6 Prozent kam. Am niedrigsten war das Wirtschaftswachstum in den Landkreisen Coburg (+4,0 Pro-zent), Bayreuth (+8,6 Prozent) und Garmisch-Partenkirchen (+9,3 Prozent).

Die stärkste Wirtschaftskraft, hier gemessen anhand des auf Bayern = 100 bezogenen Bruttoinlandsprodukts je Einwohner, hatten im Jahr 2011 die oberbayerischen Kreise mit einem Wert von 119,5. Es folgen Mittelfranken mit 94,3 und die Oberpfalz mit 91,9. Schlusslicht sind die oberfränkischen Kreise mit einem Wert von 82,1.

Auf Kreisebene liegen die Städte Ingolstadt und Schweinfurt mit Werten von 252,0 und 235,1 vor dem Landkreis München mit 222,2 an der Spitze. Es folgen die Städte Regens-burg mit 207,7 und Erlangen mit 189,4. Die Landeshauptstadt München steht mit einem Wert von 161,0 auf dem neunten Platz.

Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht P13 Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Bayern 2000, 2005 bis 2011 (Bestellnummer: P13003 201100, Preis der Druckausgabe: 20,50 €). Der Bericht kann im Internet unter Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung

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