Universität Passau – die weiß-blaue Diplomatenschmiede
Die Universität Passau ist Deutschlands führende Kaderschmiede für den diplomatischen Dienst: Jeder achte Nachwuchs-Spitzendiplomat hat einen Studienabschluss der niederbayerischen Hochschule in der Tasche
Passau (obx) – Jeder achte deutsche Spitzendiplomat, der in diesem Jahr beim Auswärtigen Amt seine Ausbildung für den höheren Dienst absolviert, hat in Passau studiert. Der Aufstieg der Universität der niederbayerischen Dreiflüssestadt zur "weiß-blauen Diplomatenschmiede" adelt insbesondere die fächerübergreifende, internationale Ausrichtung der Studiengänge, mit der die Hochschule in Deutschland seit über zwei Jahrzehnten Maßstäbe setzt.

Mit engagierten Professoren, neuen Studiengängen und exzellenten Studienbedingungen in der Dreiflüssestadt Passau erarbeitete sich die Hochschule schnell einen Ruf als exzellente, aber auch als anspruchsvolle Ausbildungsstätte in Süddeutschland. Foto: obx-news
Mit engagierten Professoren, neuen Studiengängen und exzellenten Studienbedingungen hat sich die Universität in den knapp vier Jahrzehnten seit ihrer Grünung schnell einen Ruf als exzellente, aber auch als anspruchsvolle Ausbildungsstätte in Süddeutschland erarbeitet. Der Superlativ als Deutschlands Kaderschmiede für den diplomatischen Dienst hat aber sogar Insider überrascht: Von den 47 Teilnehmern des 64. Jahrgangs für den höheren Auswärtigen Dienst, haben sechs in Passau studiert – drei davon Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien und drei Jura.
Keine andere deutsche Hochschule ist in dem aktuellen Jahrgang öfter vertreten. Die großen Traditionsuniversitäten wie Heidelberg, Berlin, München und Hamburg sind jeweils nur mit einem oder zwei Absolventen vertreten. Das sensationelle Ergebnis ist kein Zufallstreffer: Bereits im Vorjahr kamen fünf von 41 vom Auswärtigen Amt ausgewählten Teilnehmern für die Elite-Ausbildung von der Universität Passau. "Der Schlüssel zur internationalen Karriere ist die interkulturelle Ausrichtung unserer Hochschule in Verbindung mit einer hohen Kompetenz in der Lehre", sagt Uni-Sprecher Thoralf Dietz. Echte Wissenschaftskoriphäen kamen in den achtziger und neunziger Jahren nach Passau – unter anderem auch durch wegweisende Kooperationen mit der Wirtschaft. Seit Jahren belegen beispielsweise die Fakultäten in Jura und Betriebswirtschaftslehre immer wieder Spitzenplätze in bundesweiten Rankings. Einmalig in Deutschland ist das Angebot in den fachspezifischen Fremdsprachenseminaren: In insgesamt neun Sprachen, Deutsch als Fremdsprache, Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Tschechisch ist die Universität für das höchstmögliche Niveau innerhalb der EU überhaupt zertifiziert.
"Passau ist bundesweit führend, wenn es darum geht, fachliche und sprachliche Kompetenz zu verbinden", sagt der Hochschulsprecher. Mehr als jeder zweite Passauer Student lernt neben seinem Jura-, BWL- oder IT- Studium eine, zwei oder drei Fremdsprachen.
Die Universität Passau punktete als eine der ersten in Deutschland mit fächerübergreifenden Studienangeboten. Der "Diplom-Kulturwirt" – eine Mischung aus Wirtschaft, Sprachen und Kultur – entwickelte sich bundesweit zum Renner. Zum Teil brauchten Studienanfänger bis in die ersten Jahre des neuen Jahrtausends eine Abinote von 1,1, um in den begehrten Kreis der "Kuwi-Studenten" aufgenommen zu werden. Heute, wo internationale Studiengänge vieler Hochschulen wie selbstverständlich dazu gehören, wissen die Passauer: Sie waren die Vorreiter für all die Bachelors und Masters von heute. Drei der sechs zukünftigen Attachés und Botschafter mit Passauer Diplom nutzen ihren "Kuwi" als Eintrittskarte in den diplomatischen Dienst.
Spitze sind Passaus Studenten auch bei den Auslandsaufenthalten: 37 Prozent der angehenden Akademiker verbringen mindestens ein halbes Jahr an einer der 170 Partnerhochschulen in aller Welt – auch das ein Rekord im bundesweiten Vergleich aller Hochschulen. Auch die sechs Passauer Absolventen, die Deutschl and in Zukunft als Kultur- oder Wirtschafts-Attachés oder gar als Botschafter repräsentieren werden, glänzen mit viel Erfahrung im Ausland: Ulla Brunkhorst, Till Gerards, Konrad Lax, Andrea Sasse, Katharina Streicher und Matthias Wehler verbrachten Gastaufenthalte im französischen Toulouse, im italienischen Parma, im Schweizer Lausanne oder in der US-Metropole Miami und machten unter anderem Praktika in Peking, New York, Mexiko und Ägypten.
Dass ein Diplom aus Passau im diplomatischen Dienst ganz nach oben führen kann, beweisen zahlreiche Absolventen schon heute: Mehr als 20 Akademiker mit Abschluss der niederbayerischen Universität arbeiten heute in führenden Positionen in deutschen Auslandsvertretungen, im EU-Parlament oder in der Europäischen Kommission – wie zum Beispiel Dr. Martin Selmayer, der Sprecher von EU-Medienkommissarin Viviane Reading.
(obx-news)
Die Universität Passau ist Deutschlands führende Kaderschmiede für den diplomatischen Dienst: Jeder achte Nachwuchs-Spitzendiplomat hat einen Studienabschluss der niederbayerischen Hochschule in der Tasche
Passau (obx) – Jeder achte deutsche Spitzendiplomat, der in diesem Jahr beim Auswärtigen Amt seine Ausbildung für den höheren Dienst absolviert, hat in Passau studiert. Der Aufstieg der Universität der niederbayerischen Dreiflüssestadt zur "weiß-blauen Diplomatenschmiede" adelt insbesondere die fächerübergreifende, internationale Ausrichtung der Studiengänge, mit der die Hochschule in Deutschland seit über zwei Jahrzehnten Maßstäbe setzt.

Mit engagierten Professoren, neuen Studiengängen und exzellenten Studienbedingungen in der Dreiflüssestadt Passau erarbeitete sich die Hochschule schnell einen Ruf als exzellente, aber auch als anspruchsvolle Ausbildungsstätte in Süddeutschland. Foto: obx-news
Mit engagierten Professoren, neuen Studiengängen und exzellenten Studienbedingungen hat sich die Universität in den knapp vier Jahrzehnten seit ihrer Grünung schnell einen Ruf als exzellente, aber auch als anspruchsvolle Ausbildungsstätte in Süddeutschland erarbeitet. Der Superlativ als Deutschlands Kaderschmiede für den diplomatischen Dienst hat aber sogar Insider überrascht: Von den 47 Teilnehmern des 64. Jahrgangs für den höheren Auswärtigen Dienst, haben sechs in Passau studiert – drei davon Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien und drei Jura.
Keine andere deutsche Hochschule ist in dem aktuellen Jahrgang öfter vertreten. Die großen Traditionsuniversitäten wie Heidelberg, Berlin, München und Hamburg sind jeweils nur mit einem oder zwei Absolventen vertreten. Das sensationelle Ergebnis ist kein Zufallstreffer: Bereits im Vorjahr kamen fünf von 41 vom Auswärtigen Amt ausgewählten Teilnehmern für die Elite-Ausbildung von der Universität Passau. "Der Schlüssel zur internationalen Karriere ist die interkulturelle Ausrichtung unserer Hochschule in Verbindung mit einer hohen Kompetenz in der Lehre", sagt Uni-Sprecher Thoralf Dietz. Echte Wissenschaftskoriphäen kamen in den achtziger und neunziger Jahren nach Passau – unter anderem auch durch wegweisende Kooperationen mit der Wirtschaft. Seit Jahren belegen beispielsweise die Fakultäten in Jura und Betriebswirtschaftslehre immer wieder Spitzenplätze in bundesweiten Rankings. Einmalig in Deutschland ist das Angebot in den fachspezifischen Fremdsprachenseminaren: In insgesamt neun Sprachen, Deutsch als Fremdsprache, Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Tschechisch ist die Universität für das höchstmögliche Niveau innerhalb der EU überhaupt zertifiziert.
"Passau ist bundesweit führend, wenn es darum geht, fachliche und sprachliche Kompetenz zu verbinden", sagt der Hochschulsprecher. Mehr als jeder zweite Passauer Student lernt neben seinem Jura-, BWL- oder IT- Studium eine, zwei oder drei Fremdsprachen.
Die Universität Passau punktete als eine der ersten in Deutschland mit fächerübergreifenden Studienangeboten. Der "Diplom-Kulturwirt" – eine Mischung aus Wirtschaft, Sprachen und Kultur – entwickelte sich bundesweit zum Renner. Zum Teil brauchten Studienanfänger bis in die ersten Jahre des neuen Jahrtausends eine Abinote von 1,1, um in den begehrten Kreis der "Kuwi-Studenten" aufgenommen zu werden. Heute, wo internationale Studiengänge vieler Hochschulen wie selbstverständlich dazu gehören, wissen die Passauer: Sie waren die Vorreiter für all die Bachelors und Masters von heute. Drei der sechs zukünftigen Attachés und Botschafter mit Passauer Diplom nutzen ihren "Kuwi" als Eintrittskarte in den diplomatischen Dienst.
Spitze sind Passaus Studenten auch bei den Auslandsaufenthalten: 37 Prozent der angehenden Akademiker verbringen mindestens ein halbes Jahr an einer der 170 Partnerhochschulen in aller Welt – auch das ein Rekord im bundesweiten Vergleich aller Hochschulen. Auch die sechs Passauer Absolventen, die Deutschl and in Zukunft als Kultur- oder Wirtschafts-Attachés oder gar als Botschafter repräsentieren werden, glänzen mit viel Erfahrung im Ausland: Ulla Brunkhorst, Till Gerards, Konrad Lax, Andrea Sasse, Katharina Streicher und Matthias Wehler verbrachten Gastaufenthalte im französischen Toulouse, im italienischen Parma, im Schweizer Lausanne oder in der US-Metropole Miami und machten unter anderem Praktika in Peking, New York, Mexiko und Ägypten.
Dass ein Diplom aus Passau im diplomatischen Dienst ganz nach oben führen kann, beweisen zahlreiche Absolventen schon heute: Mehr als 20 Akademiker mit Abschluss der niederbayerischen Universität arbeiten heute in führenden Positionen in deutschen Auslandsvertretungen, im EU-Parlament oder in der Europäischen Kommission – wie zum Beispiel Dr. Martin Selmayer, der Sprecher von EU-Medienkommissarin Viviane Reading.
(obx-news)








