Michael Kliebenstein, Leiter der Geschäftsstelle Niederbayern-Forum e.V. überreicht Herrn Dr. Koy, dem Inhaber der Holzmanufaktur Max Liebich GmbH die Auszeichnungsurkunde zum Top-Unternehmen des Monats Dezember in Niederbayern. Daneben v.l.n.r. die Wirtschaftsförderer Waldemar Herfellner und Markus König mit Dr. Jürgen Weber, Regierung von Niederbayern.

Holzmanufaktur Max Liebich GmbH, Regen - Top-Unternehmen des Monats

Michael Kliebenstein, Leiter der Geschäftsstelle des Niederbayern-Forum e.V.: „Die Kriterien waren Wachstum, Innovation, Marktführerschaft und Internationalität. Im Falle von Dr. Thomas Koy als neuer Inhaber steht noch eine spannende Unternehmensgeschichte im Fokus." Kliebenstein: „Mit unserer Auswahl an TOP-Unternehmen in Niederbayern wollen wir auch künftig überraschen und bisher kaum bekannte Marktführer in Niederbayern vorstellen und auszeichnen.”

Made in Niederbayern

Der neue Inhaber der alt eingesessenen Regener Holzmanufaktur Liebich, Dr. Thomas Koy setzt seit seiner Betriebsübernahme im März diesen Jahres weiter auf kreative, individuelle Präsentverpackungen aus heimischen Hölzern.

Seit über 60 Jahren steht die Max Liebich Holzmanufaktur mit Sitz in Regen für hochwertige, exklusive Verpackungen. Am 01. März hat Dr. Thomas Koy den mittelständischen Familienbetrieb, der je nach Saison zwischen 40 und 70 Mitarbeiter beschäftigt, übernommen. „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, erklärt der 47-Jährige. „Ich liebe Holz. Jahrelang war ich Europadirektor eines amerikanischen Unternehmens der Verpackungsindustrie mit Sitz in Lausanne. Jetzt habe ich meinen Kindheitstraum verwirklicht und kann als Unternehmer meine langjährige Erfahrung und gewachsenen Kontakte einbringen, darf mich mit einem wunderbaren Material beschäftigen.“ Dazu ist der gebürtige Preuße mit Zwischenstation in der Schweiz samt Familie nach Regen gezogen – in die betriebseigene Wohnung mitten auf dem Firmengelände. Und auch seine Ehefrau, die eigentlich Sozialpädagogik studiert hat, bringt sich mit neuen sozialen Projekten ins Familienunternehmen ein. So konnte mittlerweile für sechs benachteiligte Menschen ein Dauerarbeitsplatz geschaffen werden. Ab 2012 wird in der Firma zum ersten Mal in der Geschichte ausgebildet, ein weiteres Bekenntnis zur Werbung um junge Fachkräfte in der Region. Zwei Ausbildungsplätze und eine Meisterqualifizierung wurden dazu bereits abgeschlossen.

Darüber hinaus setzt Herr Dr. Koy auf nachhaltige Energieeffizienzsteigerung. Mit Hilfe der Wirtschaftsförderung des Landkreises Regen wurden zu diesem Thema die richtigen Förderprogramme ausgelotet, die Hochschule Deggendorf entwickelt derzeit  ein passgenaues Energiemanagementsystem für die Holzmanufaktur.

Max Liebich Holzmanufaktur soll wachsen

Dr. Thomas Koy hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Er will die Marktposition des Betriebs weiter festigen und den Umsatz mittelfristig um 20 bis 30 Prozent steigern. Dazu plant der Verpackungsexperte vor allem den Ausbau der Vertriebsaktivitäten. So können Ende 2011 mit den USA, Singapur, Japan, Südkorea oder Dubai weitere „Fähnchen“ in das Vertriebsgebiet gesteckt werden. „Unsere Holzmanufaktur entwickelt traditionell sehr kreative Lösungen für Feinkost und Lebensmittel – ob Süßwaren, Tee oder natürlich Wein und Spirituosen. Gerade sein internationales Netzwerk dürfte ihm bei der Realisierung dieses Zieles besonders helfen. Netzwerken zum wirtschaftlichen Vorteil aller Partner gehört überhaupt zu einer seiner Grundphilosophien.

Nachhaltigkeit und Qualität

„Made in Niederbayern“ – das Gütesiegel für Qualität trifft auf die Holzmanufaktur zu 100 Prozent zu. Der Betrieb produziert ausschließlich in der eigenen Region mit erfahrenen Mitarbeitern. Das Rohmaterial kommt aus heimischem Anbau und ökologisch einwandfreier Bewirtschaftung. Alle Lieferanten sind zertifiziert. Nachhaltigkeit ist gelebte Unternehmensphilosophie. „Das wird auch so bleiben“, garantiert der neue Inhaber Dr. Thomas Koy. „Genauso wie unsere Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Vom Trocknen des Holzes über das Zuschneiden, Schleifen, Lackieren, Drucken bis hin zum Schreinern und Konfektionieren.“ Und nicht nur für sein Unternehmen, sondern für sein privates Leben „als Preuße“ im Bayerischen Wald zieht der überzeugte Europäer ein positives Zwischenresümee: „Ich habe in der kurzen Zeit hier so viele engagierte Menschen getroffen, bin auf regionale und wirtschaftliche Netzwerke gestoßen und habe politische Impulse erlebt. Das Umfeld und die Rahmenbedingungen passen, für den wirtschaftlichen Erfolg müssen wir Unternehmer selber sorgen!“

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.liebich-holz.de