IT-Standort Niederbayern

IT-Kompetenz-Atlas für Niederbayern – Das IT-Magazin der Region

In der IHK Niederbayern wurde am 28.02.2013 der neue IT-Kompetenz-Atlas der Öffentlichkeit vorgestellt. Das "who is who" der regionalen IT-Dienstleister vermittelt ein Bild von der Vielfalt und Breite der Leistungen der Branche in Niederbayern. Neben Fachbeiträgen zu Themen wie Energieeffizienz, Usability oder Cloud Computing finden sich in der Broschüre auch kurze Statements aus den Betrieben zu aktuellen Trends in der IT. Im anschließenden Kompetenz-Atlas stellen mehr als hundert niederbayerische Unternehmen ihre Kernkompetenzen dar.

Die IT-Branche ist in Niederbayern stark vertreten. Wie IHK-Hauptgeschäftsführer Walter Keilbart betonte, hat dieser Wirtschaftszweig mit mehr als 1.500 Betrieben und rund 10.000 Beschäftigten eine besondere Bedeutung für die regionale Entwicklung. Als Querschnittstechnologie sei die IT-Branche Innovationstreiber in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Umso wichtiger sei es, die IT-Unternehmen mit den Anwendern, aber auch den Hochschulen zu vernetzen, um die betrieblichen Abläufe effizienter zu gestalten. "Zu dieser Vernetzung kann der neu erschienene IT-Kompetenz-Atlas einen wesentlichen Beitrag liefern", so Keilbart.

Wie Michael Kliebenstein, Herausgeber des IT-Atlas Niederbayern, erläuterte, sei der neue IT-Kompetenzatlas das geeignete Instrument, um das Leistungsspektrum der Branche in Niederbayern nachzuschlagen. "Dass er mit deutlich größerem Umfang und in attraktiverer Aufmachung erscheint dokumentiert dabei auch äußerlich die gewachsene Bedeutung der IT für die regionale Wirtschaft", so Kliebenstein. Für die neue digitale Aufbereitung seien außerdem substantielle Standortinformationen ergänzt sowie ein Schnellzugriff über eine bessere Rubrizierung und Schlagwortsuche umgesetzt worden.


Vernetzung der Branche im "IT-Forum Niederbayern"
Der Markt für IT-Produkte ist auch für Niederbayern ein Wachstumsmarkt, insbesondere bei den IT-Services. Im nahen und fernen Ausland eröffnen sich Chancen, denn gerade Information und Kommunikation sind längst zu einem weltweiten Geschäft geworden. Um hier am Puls der Zeit sowie nah an den Bedürfnissen der Anwender zu agieren, ist eine intensive Vernetzung notwendig. Die IHK Niederbayern fördert den Austausch der Unternehmen untereinander sowie den Dialog mit der Wissenschaft, nicht zuletzt durch das Netzwerk des IT-Forums Niederbayern e.V., das sich mit dem Niederbayern-Forum e.V. zusammengetan hat, um mit diesem IT-Magazin und Kompendium das "who is who" der regionalen Unternehmenslandschaft zusammenzustellen.

Das Wechselspiel von Theorie und Praxis spiegelt der "IT-Atlas Niederbayern" wieder. Die hier aufgelisteten Forschungseinrichtungen waren und sind immer wieder auch "Geburtshelfer" für zahlreiche ebenfalls gelistete innovative IT-Unternehmen. Und die IT-Fachkräfte in den Unternehmen tragen die praktischen Anforderungen der Unternehmenswelt zurück in die Universitäten, Hochschulen und Berufsfachschulen. Gerade im Hinblick auf die Schnelllebigkeit heutiger Technologie ist dies der gelungene niederbayerische Weg, Unternehmen sowie Forschung und Lehre auf eine Informationsgesellschaft vorzubereiten, in der lebenslanges Lernen und Denken in größeren Zusammenhängen immer wichtiger werden.

Einzelexemplare können unter bertram.vogel(at)niederbayern.de bestellt werden.

Zum ePaper des IT-Kompetenz-Atlas >

IT-Forum Niederbayern

Das IT-Forum Niederbayern bildet eine Plattform für die regionalen IT-Aktivitäten. Das durch die IHK Niederbayern organisierte Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt:
einen attraktiven IT-Kompetenzstandort zu schaffen, kleine und mittelständische IT-Unternehmen untereinander sowie mit den Hochschulen zu vernetzen, den Bekanntheitsgrad der Unternehmenskompetenzen zu erhöhen, die Unternehmen durch gemeinsame Marketingaktivitäten zu stärken.


Die Informations- und Telekommunikationstechnologie (IT) verfügt in Niederbayern über eine hohe wirtschaftliche Relevanz. Mit mehr als 1.500 Betrieben, ca. 10.000 Beschäftigten, einem vielversprechenden Wachstumspotenzial und ca. 1.000 neuen Arbeitsplätzen in den letzten Jahren hat dieser Wirtschaftszweig eine besondere Bedeutung für die regionale Entwicklung. Als Querschnittstechnologie ist die IT-Branche Innovationstreiber in nahezu allen Wirtschaftsbereichen.

Im IT-Kompetenz-Atlas hat das IT-Forum wichtige IT-Kompetenzträger vereint. Das Angebotsspektrum international erfolgreicher, niederbayerischer IT-Unternehmen erstreckt sich auf eine Vielzahl von Lösungen für Unternehmen jeder Größenordnung.

Wesentlich zum Erfolg tragen infrastrukturelle Bedingungen wie die auf IT ausgerichteten Fakultäten der Universität Passau, der Hochschule Deggendorf und der Hochschule Landshut sowie Berufsfachschulen in der Region bei. Hochschulen, Berufsfachschulen und niederbayerische Unternehmen setzen ihren Fokus verstärkt auf die Ausbildung von IT-Fachleuten, um dem bestehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Ansprechpartner: Dieter Hilgärtner

Industrie- und Handelskammer für Niederbayern in Passau
Nibelungenstraße 15
94032 Passau
Tel: +49 (0) 851 507-347
Fax: +49 (0) 851 507-280
E-Mail: hilgaertner(at)passau.ihk.de
www.it-forum-niederbayern.de

Hochschule Landshut

Die Hochschule Landshut liegt im Zentrum der bayerischen Automobilindustrie. Nicht nur die Nachbarschaft zu den BMW Werken in Landshut, München, Dingolfing und Regensburg, auch die Nähe zu Audi in Ingolstadt und zahlreichen Automobilzulieferern beeinflusst die Hochschule entscheidend. Die Fakultät Informatik stellt sich diesem Einfluss: Sie bietet u.a. einen Bachelor-Studiengang Automobilinformatik, sowie Vorlesungen und Technologietransfer mit entsprechenden Schwerpunkten an.

Dabei wird das Studium in Landshut vom Gedanken des "Engineering" getragen: Die Beherrschung ingenieurwissenschaftlicher Methoden bei der Behandlung informationstechnischer Problemstellungen steht im Zentrum der Ausbildung. Die moderne Gesellschaft beruht auf technischen Systemen mit einem hohen Informations- und Kommunikationsanteil, heterogenen, verteilten Komponenten und einer komplexen dynamischen Vernetzung. Solche Systeme erfordern hohe Qualität in den Entwicklungsprozessen, vor allem aber eine Verbindung der ingenieurwissenschaftlichen
und der informationstechnischen Welt.

Kernkompetenzen der Professoren und damit von Schwerpunkten im Technologietransfer in der Fakultät Informatik sind:
- Automobile Softwareentwicklung
- Eingebettete Systeme (Software und Hardware)
- Informationsmanagement
- Informationssicherheit (Management und Technologie)
- Forensik in der Informatik (Computerforensik)
- Mensch und System
- Software Engineering
- Softwaretechnologie
- Systems Management
- Verteilte Systeme
- Wirtschaftsinformatik

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Peter Scholz

Am Lurzenhof 1, 84036 Landshut
Telefon: 0871  506-687
E-Mail: peter.scholz(at)haw-landshut.de
www.haw-landshut.de

Universität Passau

Die Universität Passau bietet mit ihrer Fakultät für Informatik und Mathematik eine anerkannte Ausbildung in der grundlagenorientierten Informatik und seit 2005 auch den anwendungsorientierten Studiengang Internet Computing an. Die Fakultät betreibt Grundlagenforschung und angewandte Forschung in Informatik auf internationalem Niveau.

Ihre Institute FORWISS und IFIS führen seit vielen Jahren Kooperationsprojekte mit der Wirtschaft durch und stellen damit in ihrem Arbeitsgebiet immer wieder die Praxisorientierung der Universität unter Beweis. Auch die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät leistet mit ihrem Studiengang Wirtschaftsinformatik und zwei Lehrstühlen für Wirtschaftsinformatik einen wichtigen Beitrag zu Forschung, Lehre und Wissenstransfer im Bereich der betrieblichen Nutzung von Informationstechnologien. Besondere Erfahrung besteht hier auf dem Gebiet von ERP-Systemen sowie der Entwicklung von Internet- und E-Learning-Anwendungen. Beispiele für ausgewählte Projekte sind IVI-pro (ein Softwarewerkzeug zur Produktion von interaktiven Videos), Chinesisch Online (E-Learning-Programm) und KnowMetrix (ein Werkzeug zur Erfolgsmessung im Wissensmanagement).

Die Juristische Fakultät schließlich sorgt u.a. mit dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht für die so wichtige Kompetenz im Bereich der Rechtsinformatik. In den letzten Jahren wurde die Informatik als Querschnittsdisziplin systematisch in den meisten Studiengängen der Universität Passau verankert. Der im Frühjahr 2006 gegründete Forschungscampus Informatik bildet in der Region Niederbayern den Rahmen für den Gedanken- und Wissensaustausch sowie für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Unternehmen und Hochschulen im Gebiet der Informatik, auch über die traditionellen Fächer-, Fakultäts- und Hochschulgrenzen hinaus. So wird zu einer breiten und fachlich vertieften Bündelung von IT-Kompetenz vor Ort beigetragen.

Ansprechpartner der Fakultät für Wissens- und Technologietransfer
Dr. Reinhart Schwaiberger

Geschäftsführung ·  Forschungscampus Informatik
Universität Passau · IT-Zentrum, Zimmer 165
Innstraße 43 · 94032 Passau
Telefon: 0851 509-3233
E-Mail: reinhart.schwaiberger(at)uni-passau.de
www.uni-passau.de

Technische Hochschule Deggendorf

Die Technische Hochschule Deggendorf setzt im Bereich des grundständigen Studiums, der Weiterbildung und der Forschung folgende Schwerpunkte: Aus- und Weiterbildungsstudiengänge in der Wirtschaftsinformatik, Aus- und Weiterbildungsstudiengänge im Bereich der Technischen Informatik. Diese Studiengänge sind insbesondere auf Anwendungsgebiete ausgerichtet, in denen die Hochschule Deggendorf Schwerpunkte gebildet hat. Dazu gehören die Wirtschaftsinformatik mit der Internetkommunikation und Industrielle Anwendungssysteme (ERP), Gesundheitsinformatik, Medieninformatik, Bauinformatik, Informatik im Maschinenbau, Digitale Automatisierungssysteme und Industrielle Kommunikationsnetze, Wissens- und Informationsmanagement und E-Learning.

Die inhaltlichen Schwerpunkte in der Forschung liegen auf folgenden Feldern: Softwareentwicklung, Softwaretechnik, Internettechnologie, Massendatenanalyse, Data Mining, Mobile Business, Industrielle Anwendungssysteme, Workflow, Informationslogistik, Website-Engineering, E-Learning, Gesundheitsinformatik, Bauinformatik, Medieninformatik, Informatik im Maschinenbau, Eingebettete Systeme, Bildverarbeitung, Digitale Signalverarbeitung, Digitale Automatisierungssysteme, Industrielle Kommunikationssysteme.

Ansprechpartner:
Prof. Andreas Kohl

Internet-Anwendungen und Usability Engineering
Studiengangsleiter Usability Engineer
Fakultät BWL / Wirtschaftsinformatik
Hochschule für angewandte Wissenschaften Deggendorf
andreas.kohl(at)hdu-deggendorf.de

Prof. Dr. Horst Kunhardt
Studiengangsleiter MBA Health Care Management
Leiter Institut fur Gesundheitsmanagement
Fakultät BWL/Wirtschaftsinformatik
Hochschule für angewandte Wissenschaften HDU Deggendorf
horst.kunhardt(at)hdu-deggendorf.de

Prof. Dr. rer. pol. Georg Herde
Edlmairstraße 6 + 8
94469 Deggendorf
Tel.: +49 (0) 991/3615-152
georg.herde(at)fh-deggendorf.de

Wissenschaftszentrum Straubing

Das Wissenschaftszentrum Straubing ist ein Forschungsinstitut, das sich primär mit Nachwachsenden Rohstoffen beschäftigt. Hier werden Möglichkeiten und Wege erforscht und untersucht, die auf lange Zeit fossile Rohstoffe auf nachhaltiger, umweltschonender Basis ersetzen sollen und auch werden. Das Wissenschaftszentrum ist im Bereich des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst angesiedelt und widmet sich der Forschung und Lehre bzgl. der gesamten Wertschöpfungskette von Nachwachsenden Rohstoffen. Der Schwerpunkt liegt hierbei vor allem bei der Grundlagenforschung. Es werden sowohl die energetische Nutzung, als auch die stoffliche Verwertung Nachwachsender Rohstoffe und biogener Reststoffe näher analysiert.

Das Wissenschaftszentrum Straubing, als eine der drei Säulen des Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe wird von folgenden fünf Hochschulen getragen: Technische Universität München, Fachhochschule Weihenstephan, Universität Regensburg, Hochschule Deggendorf und Hochschule Regensburg.

Die Lehrstühle und Fachgebiete der beteiligten fünf Hochschulen decken inhaltlich ein breites Spektrum an naturwissenschaftlichen, technischen, ökonomischen und ökologischen Kompetenzen im Themenfeld der Nachwachsenden Rohstoffe ab. Aufgrund des branchen- und disziplinenübergreifenden Charakters von Nachwachsenden Rohstoffen arbeiten am Wissenschaftszentrum Straubing Vertreter verschiedener Fachdisziplinen eng zusammen.

Derzeit sind folgende Lehrstühle und Professuren am WZS etabliert: Lehrstuhl für Rohstoff- und Energietechnologie (TU München), Lehrstuhl für Chemie Biogener Rohstoffe (TU München), Professur für Marketing und Management Nachwachsender Rohstoffe (FH Weihenstephan), Professur für Ökonomie Nachwachsender Rohstoffe (FH Weihenstephan), Professur für Geothermische Energiesysteme (Hochschule Deggendorf).

Selbstverständlich zählt auch die akademische Ausbildung zu den Aufgaben. Diese erfolgt im Rahmen von Diplom- und Masterarbeiten, Masterausbildung, Promotionen und Habilitationen. Der Masterstudiengang Nachwachsende Rohstoffe beschäftigt sich z. B. mit der Züchtung besonders ertragreicher Ölpflanzen und schnell wachsender Bäume über Anbau und Ernte biogener Energieträger bis hin zu ihrer Verwertung und zum Marketing der fertigen Produkte.

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich
Prof. Dr. Klaus Menrad
Dipl.-Ing. Arnold Multerer

Petersgasse 18 · 94315 Straubing
Tel.: +49 (0) 94 21 /187-105
Fax: +49 (0) 94 21 /187-130
E-Mail: info(at)wz-straubing.de
www.wz-straubing.de