Nachhaltige Bewirtschaftung nachwachsender Ressourchen
Baumrinde besprüht mit lachendem Gesicht

Standort Niederbayern – mit Nachwachsenden Rohstoffen gerüstet für die Zukunft

Selbstfahrhacker zur Produktion von Hackschnitzeln

Was heute wieder ganz modern ist, war in Niederbayern von jeher gang und gäbe: Die Produktion und Nutzung von Nachwachsenden Rohstoffen aus der Land- und Forstwirtschaft. Diese Primärerzeugnisse dienen nicht zu Ernährungszwecken,
sondern finden bei industrieller oder energetischer Verwertung in den verschiedensten Bereichen des Alltags Verwendung.


Mit dem Anstieg der Preise für fossile Ressourcen steigt auch die Konkurrenzfähigkeit der Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen. Aufgrund der Forschung und Entwicklung vieler Erzeugerfirmen auch in Niederbayern, gibt es heute viele wettbewerbsfähige Produkte, deren Rohstoffe in der Region erzeugt werden.
Die Kaufkraft, z. B. bei der Pelletproduktion oder der Umesterung von Rapsöl
zu Biodiesel, bleibt dabei im Lande und wertvolle Strukturen und Arbeits-
plätze werden erhalten oder neu geschaffen.


Dabei spielt die Holznutzung in Niederbayern als der waldreichsten Region Deutschlands ein besondere Rolle. Gerade in landwirtschaftlich geprägten Regionen wird die Bereitstellung der Wärmeenergie für Wohnhäuser oder kommunale Bauten durch die nachhaltige Nutzung des reichhaltigen Holzbestandes bayerischer Wälder gewährleistet. Dabei gilt die energetische Nutzung von Holz als CO2-neutral und belastet die Atmosphäre weit weniger als die Verbrennung fossiler Energieträger. Die Effizienz von Biomasseheizanlagen in allen Größenordnungen ist sehr hoch und auch in punkto Komfort bleiben kaum noch Wünsche offen.

zur Webseite holzregion-bayerischer-wald

Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald

Das Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald ist eine Gemeinschaft von Betrieben, Personen und Institutionen, die sich für eine verstärkte regionale Verwendung von Holz und Holzprodukten einsetzt.
www.holzregion-bayerischer-wald.de

Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe

Im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe arbeiten drei eigenständige Einrichtungen Hand in Hand auf dem Gebiet der Nachwachsenden Rohstoffe.

Umfassend werden dabei sowohl die energetische Nutzung (feste, flüssige und gasförmige Energieträger) als auch die stoffliche Nutzung (Werk- und Wirkstoffe) Nachwachsender Rohstoffen berücksichtigt. Gegenstand ist die gesamte System- bzw. Prozesskette von der Pflanze über das Produkt bis zu dessen Nutzung.

www.konaro.bayern.de

zur Webseite des Wissenschaftszentrums Straubing

Wissenschaftszentrum Straubing

Das Wissenschaftszentrum Straubing besteht derzeit aus fünf bayerischen Hochschulen (Technische Universität München, Fachhochschule Weihenstephan, Universität Regensburg, Fachhochschule Deggendorf, Fachhochschule Regensburg) und bearbeitet zahlreiche Forschungsprojekte. Diese beschäftigen sich sowohl mit der stofflichen Nutzung als auch der energetischen Verwertung von Nachwachsenden Rohstoffen.
www.wz-straubing.de

Zur Webseite des Technologie und Förderzentrums

Technologie und Förderzentrum (TFZ)

Das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) ist eine direkt dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zugeordnete Institution und hat seinen Sitz im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing.
Das TFZ kann auf 40 Jahre Erfahrung in der angewandten Forschung im Bereich der Nachwachsenden Rohstoffe zurückblicken und die mittlerweile über 80 Mitarbeiter arbeiten auch weiter daran, die Nachwachsenden Rohstoffe weiter voranzubringen.
www.tfz.bayern.de

Netzwerk Forst und Holz beim C.A.R.M.E.N. e.V.

Seit Herbst 2008 setzt sich das Netzwerk Forst und Holz beim C.A.R.M.E.N. e.V., der regionale Partner der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern, in sieben Landkreisen in Niederbayern und der Oberpfalz dafür ein, die Holzverwendung zu steigern und die Wertschöpfung der ansässigen Holzbetriebe zu erhöhen.

Zu den Hauptaufgaben der Gemeinschaft aus Betrieben, Personen und Institutionen zählen die Organisation von gemeinsamen Messeauftritten und Fachveranstaltungen. Zudem bringt das Netzwerk über eine aktive Pressearbeit das Thema Holz an die Öffentlichkeit und steht Medienvertretern und politischen Entscheidern als neutraler Ansprechpartner zu den Themen Waldbewirtschaftung und Holzverwendung zur Verfügung.

www.carmen-ev.de/netzwerk-forst-und-holz